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Dienstag, 29. August 2017 17:08 Uhr Alter: 3 Jahre
Kategorie: 435_Strassenbauer

Zwölf Checklisten erleichtern die Suche nach gutem Nachwuchs

Pressemitteilung der Baugewerblichen Verbände in Düsseldorf


Fast 11.500 junge Leute haben in diesen Wochen in der Bauwirtschaft eine Ausbildung begonnen – leicht mehr als im Jahr davor. Diese Aufwärtstendenz sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es für viele Betriebe ein hartes Stück Arbeit war, geeigneten Nachwuchs zu finden. Immer noch bleiben Lehrstellen trotz guter Zukunftsaussichten unbesetzt. Um die Unternehmen bei ihrer Suche nach Auszubildenden zu unterstützen, haben die Baugewerblichen Verbände (BGV) zwölf Checklisten erarbeitet. Die Spanne reicht vom Facebook-Auftritt bis zum „Ersten Tag im Betrieb“. Die Checklisten können im Bereich ‚Bildung‘ unter www.bgv-nrw.de kostenfrei heruntergeladen werden.

„Viele unserer Mitgliedsfirmen sind ausbildungswillig und brauchen auch dringend Lehrlinge, um ihren Fachkräftebedarf zu decken. Zudem ist unser Wirtschaftsbereich sehr attraktiv, weil er wegen der guten Baukonjunktur nicht zuletzt sichere Arbeitsplätze und super Zukunftschancen bietet“, wirbt BGV-Hauptgeschäftsführer Lutz Pollmann. Diese Botschaften kämen jedoch noch immer bei zu wenigen jungen Menschen an.

Zugleich täten sich manche Bau- und Ausbaubetriebe schwer, an Jugendliche, an deren Eltern und die Lehrer heranzukommen. „Da gibt es noch viele Vorurteile gegenüber unserer Branche und natürlich die generelle Vorstellung, nur mit Abitur und Studium sei ein gutes Leben erreichbar“, bilanziert Pollmann.

Die Checklisten sind in Form ausfüllbarer pdf-Dokumente hinterlegt, die das jeweilige Thema Schritt für Schritt abhandeln. Eingetragen werden kann, wer zuständig ist, wer unterstützt, bis wann eine Aufgabe erledigt werden soll, was dafür an Geld und anderen Hilfsmitteln benötigt wird und ob eine kontinuierliche Nacharbeit erforderlich oder sinnvoll ist.

Sie sind im Rahmen des vom Land geförderten Projekts „Innovationscluster Handwerk NRW“ (IC_H) erstellt worden. Zu seinen Aufgaben zählt es, kleinen und mittelständischen Unternehmen Tipps und Hilfestellungen bei der Nachwuchsgewinnung und -sicherung zu geben.